30.04.2016, ab 14:00
Uhr, Bürgerhaus
Waldböckelheim
Jahreshauptversammlung
Kreisgruppe Bad Kreuznach mit Neuwahl
des KJM/Stv. KJM
(Jagdschein als Ausweis
der Wahlberechtigung
nicht vergessen !).

Kreisgruppe Bad Kreuznach
RA Klaus Nieding
Lärchenweg 22-24
55566 Meddersheim
T. 06751 - 856590

> Faszination Jagd

Interview mit unserem KGV Klaus Nieding

Wir sind jetzt auch bei facebook!

Jägerschaft Bad Kreuznach ehrt verdiente Mitglieder
Die Jahreshauptversammlung der Kreisjägerschaft Bad Kreuznach am 30.04.2016 im Bürgerhaus Waldböckelheim war wieder sehr gut besucht. Vorsitzender Klaus Nieding aus Meddersheim konnte insgesamt 221 Jägerinnen und Jäger sowie Landrat Franz-Josef Diel begrüßen. Ferner konnte Nieding den Geschäftsführer des Landesjagdverbandes Erhard Bäder sowie seinen Vorgänger, den ehemaligen Hauptgeschäftsführer Rainer Eppelmann begrüßen, außerdem den Kreisvorsitzenden des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau e. V., Herrn Johannes Thilmann sowie seinen Stellvertreter, Herrn Hans-Willi Knodel nebst Gattin, und den Vorsitzenden der Nachbar-Jägerschaft Alzey-Worms, Herrn Manfred Weindorf, der trotz aufwendiger Vorbereitung und Durchführung des Landesjägertages an den zwei der Versammlung vorhergehenden Tagen es sich nicht nehmen ließ, zur Versammlung zu kommen. Nieding zeiget sich sehr erfreut darüber, auch die Kreisjagdmeisterin des Nachbarkreises Birkenfeld, Frau Heiderose Hügel begrüßen zu können.

Das jüngste Urteil des BVerwG zu halbautomatischen Jagdwaffen, EU-Verschärfungen im Waffenrecht als Reaktion auf die Terroranschläge von Paris, anstehende Änderungen des BJagdG sowie landespolitische Entwicklungen nach der Landtagswahl im März bestimmten die Diskussion. Die beabsichtigte Diskussion und Beschlussfassung zur möglichen Einführung einer Hundesolidarkasse wurde wir auf einstimmigen Beschluss des erweiterten Vorstandes und der beiden Kreisjagdmeister zunächst zurückgestellt. Wie Kreisjäger-Vorsitzender Nieding ausführte, liegen insoweit noch nicht die notwendigen Informationen vor, um die Mitglieder der Kreisgruppe vor einer Entscheidung für eines der beiden Modelle ordnungsgemäß und faktengerecht informieren zu können. Der Vorstand der Kreisjägerschaft wird in einer kurzfristigen Vorstandssitzung sich ausschließlich mit dieser Thematik beschäftigen. Dazu erstellt ein Mitarbeiter der Nieding + Barth Rechtsanwaltsaktiengesellschaft, Frankfurt am Main, gegenwärtig eine Synopse aus allen bestehenden Satzungen von Hundesolidarkassen im Zuständigkeitsbereich des LJV RLP. In einer Sonderversammlung der Kreisgruppe soll dann ausschließlich über diesen Punkt beraten und abgestimmt werden.

Bei der Wahl des Kreisjagdmeisters und seines Stellvertreters konnte sich der langjährige Kreisjagdmeister Professor Dr. Hans-Joachim Bechtoldt gegenüber seinem Gegenkandidaten Erich Steinbach, Leiter des Hegeringes Bad Münster a. Stein-Ebernburg, durchsetzen. Zu seinem Stellvertreter wurde ohne Gegenkandidat der langjährige Amtsinhaber Forstdirektor i.R. Wolfgang Berg, gewählt. Kreisjägervorsitzender Klaus Nieding bedankte sich bei Landrat Diel für die Übernahme der Wahlleitung und bei den Damen der UJB, Frau Köhler und Frau Dörschug, für die fachkräftige Unterstützung.

Gem. § 22 Abs. 3 S. 3 LJVO RLP unterbreiten die Vereinigungen der Jägerinnen und Jäger hinsichtlich der für ihren örtlichen Zuständigkeitsbereich zuständigen Prüfungsausschüsse Vorschläge für die Berufungen der Mitglieder der Jägerprüfungskommission, die dann von der Unteren Jagdbehörde nach Anhörung des Kreisjagdmeisters berufen werden. Insofern wählte die Versammlung die folgenden Personen, die nun der Unteren Jagdbehörde für den Jägerprüfungsausschuss vorgeschlagen werden :

Prüfer stellv. Prüfer
Prüfungsfach 1 Tierarten:
Monika Berg, Obfrau Friedhelm Varnholt, Obmann
Prüfungsfach 2 Jagdbetrieb:
Ronald Georg, Berufsjäger C. Thomas-Bechtoldt, Obfrau
Prüfungsfach 3 Waffen:
Erich Volkmann , HRL Erich Steinbach, HRL
Prüfungsfach 4 Erlegtes Wild:
Karl Heinz Lietze (Forstdienst) Martin Stadtfeld (Forstdienst)
Prüfungsfach 5 Jagdrecht:
Klaus Nieding, KGV Markus Werger, stellv. KGV
Prüfungsfach 6 Naturschutz:
Karl Otto Beimbauer, HRL Eberhard Klein, HRL

Ferner konnte Klaus Nieding für die Kreisjägerschaft folgende verdiente Mitglieder auszeichnen und ehren :

Ehrennadel des LJV :
Harald Wolf, Burg Layen und Ulrich Tischner, Schweppenhausen
Verdienstnadel für erfolgreiche Nachsuchenführer:
Dieter Aff , Sponheim, Elmar Schmitt, Fürfeld und Udo Westphal, Idar Oberstein
Treuenadel in Bronze für 5 jährigs aktives Jagdhornblasen:
Matthias Winau, Simmertal
Treuenadel in Silber für 10 jährigs aktives Jagdhornblasen:
Sören Brunner, Rümmelsheim
Treuenadel in Gold für 20 jährigs aktives Jagdhornblasen:
Hellmut Voigtländer, Bad Münster , Ralf Hippert, Stromberg

50 Jahre Mitgliedschaft im LJV:
Hans Jürgen Bast, Langenlonsheim
Erhard Dorn, Meddersheim
Valentin Golling, Bad Kreuznach
Vincent Greber, Schneppenbach
Hans Dieter Lauff, Bad Sobernheim
Heinz Lebershausen, Hochstetten-Dhaun
Ottokar Nowicki, Kirschroth
Edgar Prinz, Kirn
Ernst Reidenbach, Desloch
Hubert Schulz, Kirn

40 Jahre Mitgliedschaft im LJV
Werner Auler, Seibersbach
Dr. Claus Boerding, Warmsroth
Winfried Engelbach, Bad Münster a. Stein-Ebernburg
Carl Dieter Ewald, Bad Sobernheim
Hans Nolden, Bad Sobernheim
Edmund Schuster, Sponheim
Otto Streubel, Laubenheim
Joachim Zielinski, Meckenbach

25 Jahre Mitgliedschaft im LJV
Ralf Baeder, Bad Kreuznach
Thomas Dobiasch, Altenbamberg
Oliver Dorn, Meddersheim
Heiko Götel, Callbach
Joachim Greber, Oberhausen
Engelbert Jährling, Meisenheim
Andrea Ketzer, Bad Kreuznach
Wolfgang Klein, Schloßböckelheim
Tanja Minninger-Hahn, Winterbach
Gunther Schrauth, Pfaffen-Schwabenheim
Ulrich Werner Witzenrath, Windesheim

Jägerbriefe
Für die am 19.03.2016 in Burg Layen bestandene Jägerprüfung :
Ludwig Bohn, Mühlteich 4, 55459 Grolsheim
Manfred Förstel, Hüffelsheimer Str. 51a , 55545 Bad Kreuznach
Jörg Hallerbach, Nahestrasse 15, 55457 Gensingen
Manfred Hessel, An der Kipp 6a, 55444 Dörrebach
Willi Marzell, Hintergasse 1, 55546 Volksheim
Michael Oehler, Handelstrasse 8, 55450 Langenlonsheim
Christos Christian Theodoropoulos, Am Weinberg 78, 55430 Oberwesel
Zum Schluss der Versammlung bedankte sich Klaus Nieding bei allen Anwesenden für ihr Kommen, bei den Jagdhornbläserinnen und –bläsern für die tolle Umrahmung der Veranstaltung sowie bei den Herren Erich Volkmann, Georg Gampert, Martin Stadtfeld, Wolfgang Berg, Markus Werger, Karl-Otto Beimbauer, HRL Eberhard Klein und Holger Walz für die tatkräftige Mithilfe bei Auf- und Abbau und der trophäenbewertung. Außerdem sagte er Dank dem Team um Ortsbürgermeister Helmut Schmidt für die Bewirtung.
RA Klaus Nieding, KGV

01.01.2016, ab 18:00 Uhr : „Neujahrsblasen“ im romantischen Park des Hotels „BollAnt’s im Park“, Bad Sobernheim

Am 1. Januar 2016 treffen wir uns um 18.00 Uhr wieder mit allen interessierten Bläserinnen und Bläsern sowie allen Mitgliedern der Kreisgruppe KH zum „Neujahrsblasen“ im Park des Hotels „BollAnt’s im Park“. Es wäre sehr schön, wenn ich möglichst viele von Euch/Ihnen am Neujahrsabend dort zu dieser so stimmungsvollen Veranstaltung im von der Familie Bolland-Anton festlich geschmückten Hotelpark begrüßen könnte. Die Bläsergruppen bitte ich vorab um Bekanntgabe, wer alles kommt, damit der an die Veranstaltung folgende Imbiss und die Geschenke organisiert werden können. Zu der Veranstaltung sind neben den Hausgästen des Hotels „BollAnt’s“ auch gerne die Mitbürgerinnen und Mitbürger Bad Sobernheims willkommen.



Weihnachtsgrüße
Liebe Jägerinnen und Jäger, ich wünsche Ihnen und Ihren Familien im Namen des gesamten Kreisvorstandes der Kreisgruppe Bad Kreuznach, im Namen aller Obfrauen und Obmänner und aller Hegeringleiter ein gesegnetes und frohes Weihnachtsfest sowie alles erdenklich Gute für 2016. Vor allem wünsche ich uns, dass wir alle gesund bleiben, dass uns die Freude bei unserem Waidwerk allen Gegenwinden zum Trotz nicht vergeht und dass wir weiter in Frieden leben können. Ich bedanke mich bei allen Mitstreitern im erweiterten Vorstand der Kreisgruppe Bad Kreuznach, bei allen Hegeringleitern, bei unseren beiden Kreisjagdmeistern Professor Dr. Bechtoldt und FD Wolfgang Berg, bei allen Jagdhornbläserinnen und -bläsern, die mich und uns immer so zuverlässig unterstützen, sowie bei meinen Kolleginnen und Kollegen in Regionalgruppe, Landesvorstand und Präsidium des LJV für die gute und konstruktive Zusammenarbeit.

Gemeinsames Blasen

In diesem Jahr fand das alljährliche Treffen der fünf bestens etablierten Jagdhornbläsergruppen der Kreisgruppe Bad Kreuznach in Hochstätten/Dhaun im Vereinsheim der Bläsergruppe Hellberg-Kirn statt. Eine große Anzahl aktiver Bläserinnen und Bläsern - darunter viele Neulinge, geworben in den beiden letzten Jahren - fanden sich an diesem Abend zur Übungsstunde ein. Unter Leitung von Hornmeister Felix Brühl konnte das bereits bestehende gemeinsame Repertoire an Jagdstücken und Märschen gefestigt und erweitert werden. Bei schönstem Sonnenschein, vor traumhafter Kulisse und bester Verpflegung der gesamten Mannschaft durch die Gastgeber, wird dieser Übungsabend allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern in guter Erinnerung bleiben.
Obfrau für das jagdliche Brauchtum
Carmen Thomas-Bechtoldt



Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe
Unsere Jahreshauptversammlung am 11.04.2015 hatte einen ausgesprochen harmonischen Verlauf. Bei einer Enthaltung beschloss die Versammlung ohne Gegenstimme die Umwandlung der Kreisgruppe in einen rechtlich selbständigen eigenständigen Verein. Die Referate von Frau Dr. Petra Bänsch ("Wildbrethygiene und Monitoring") sowie von Herrn Dr. Martin Olbort ("Wildbretvermarktung - Zulässiges und Grenzen), beide vom Kreisveterinäramt, waren sehr interessant und kamen gut an. Grußworte wurden gesprochen von Frau Abgeordneter Bettina Dickes, MdL (CDU), Herrn Abgeordneten Carsten Pörksen, MdL (SPD) und Herrn Johannes Thilmann, Vorsitzender des Bauern- und Winzerverbandes. Rund 30 Jagdhornbläser aus den 5 JBG des Kreises umrahmten die Veranstaltung mit ihren Darbietungen. Neben zahlreichen Ehrungen konnte KGV Klaus Nieding auch die Jägerbriefe an die Jungjägerin überreichen. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Mit dem Messermacher Helmut Klein und dem Autohaus Nahetal (VW/Audi) konnten wieder interessante Aussteller gefunden werden Wir danken für den "vollen Saal" und den regen Zuspruch !






Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe
Am 11.04.2015, 14°°Uhr im Bürgerhaus in Waldböckelheim findet unsere alljährliche Jahreshauptversammlung statt. Angesichts der umfangreichen Tagesordnung (u.a. turnusmäßige Neuwahlen des gesamten Vorstandes) sehen wir davon ab, noch einen Referenten für die Veranstaltung vorzusehen.

TAGESORDNUNG:
1. Begrüßung und Eröffnung
2. Totenehrung
3. Bericht des KG-Vorsitzenden
4. Berichte der Obleute
5. Bericht des Kreisjagdmeisters
6. Bericht des Schatzmeisters
7. Satzungsänderung : Umwandlung der Kreisgruppe/Gründung eines eingetragenen Vereines
8. Bericht der Kassenprüfer
9. Antrag auf Entlastung des Geschäftsführenden Vorstandes
10. Trophäenbesprechung
11. Ehrungen
12. Verschiedenes


Jagdliches Brauchtum
Jubiläumskonzert im Warmsrother Grund

Wieder einmal hat die Parforcehorngruppe Gollenfels-Stromberg bewiesen, auf welch hohem Niveau - in feierlicher Stimmung und dazu passendem Ambiente - Jagdmusik konzertant dargeboten werden kann. Anlässlich ihres Festakts zum 25-jährigen Jubiläum lauschte eine große Besucherschar vor der Waldbühne am Vereinsheim im Warmsrother-Grund einem Jagdkonzert der Spitzenklasse. Zu den Gratulanten zählten neben den begrüßten Ehrengästen die Mitglieder der Jagdhornbläsergruppe Hellberg-Kirn, die mit ausgesprochen anspruchsvollen Jägermärschen das Konzert bereicherte sowie die Parforcehorngruppe Kur-Mainz, die in freundschaftlicher Verbundenheit bzw. teilweiser Personalunion zur Jubilarin steht.
Die Parforcehorngruppe Gollenfels-Stromberg darf auf 25 Jahre arbeits- und erfolgreiche Jahre zurückblicken, in denen jedes einzelne Mitglied durch viel persönliches Engagement und hohen Zeitaufwand die Virtuosität der gesamten Gruppe herbeigeführt hat. Den stets im Dienst unseres jagdlichen Brauchtums Handelnden sei Dank gesagt.

Ich wünsche den Mitgliedern der Parforcehorngruppe für ihre musikalische Zukunft alles Gute, stets guten Ansatz, und ein kräftiges Waidmannsheil.
Carmen THOMAS-BECHTOLDT
Obfrau für das jagdliche Brauchtum in der KG KH
Stellv. Landesobfrau im LJV RLP





Terminankündigungen für alle Jagdhornbläserinnen und Jagdhornbläser der KG Bad Kreuznach:
Wir werden am Samstag, den 20. September 2014, um 11.00 Uhr wieder am Bauernmarkt des DLR Bad Kreuznach mit einer gemischten Gruppe aller der KG Bad Kreuznach teilnehmen. Wir treffen uns am Stand / Diorama "Lernort Natur" von RÖA Monika Berg um 11.00 Uhr. Ab 14.30 Uhr wird die Parforcehorngruppe Gollenfels - Stromberg das Nachmittagsprogramm gestalten. Über eine rege Teilnahme im Sinne der Öffentlichkeitsarbeit würde ich mich sehr freuen.

Unser diesjähriges Treffen aller Bläsergruppen der KG Bad Kreuznach findet statt, am Montag, den 08. September 2014, um 19.30 Uhr, im Freilichtmuseum in Bad Sobernheim. Hiermit lade ich alle aktiven Jagdhornbläserinnen und Jagdhornbläser herzlich ein, an dieser Veranstaltung, zahlreich teilzunehmen.
Carmen Thomas - Bechtoldt, Obfrau für das jagdliche Brauchtum

Liebe Schießstandbesucher zur Zeit werden auf den 100m-Bahnen die Kugelfänge, sowie die Bedachung erneut, dies wird ca. 4 Wochen in Anspruch nehmen und so kann KEIN Schießbetrieb dort stattfinden.
Sobald wir mit den Arbeiten fertig sind, werden sie auch von dieser Seite aus informiert.
Wir danken für Ihr Verständnis!
Erich Volkmann, für die Schießobleute

„Teure Heuchelei und bürokratischer Unsinn“

Der DJV Deutsche Jagdverband befragte Eric Schweizer, Präsident des Genfer Jägerverbands „La St Hubert“, zum angeblich jagdfreien Kanton Genf
Mehr Informationen

Jagdliches Konzert
Sonntag 06.07.2014
18.00 Uhr an der
Rochuskapelle Bingen
Eintritt frei
Mehr Info

Liebe Mitglieder der Kreisgruppe Bad Kreuznach, wir die Schießobleute und Standaufsichten laden Euch recht herzlich auf den neu gestalteten Schrotstand im Lohrer Wald ein.

Schießzeiten
Jeden 1., 3. und 5. Donnerstag von 15°° - !9°°

Nach Absprache mit den Hegeringleitern sind auch an den Hegeringschießen, Schießen der Jungen Jäger und jung gebliebenen Jägern und des Jagdhundeverbands Rhein- Nahe Gäste und Mitglieder anderer Hegeringe recht herzlich willkommen.

Termine 2014

Jagdgebrauchshundeverband
12.07.2014, 2. Samstag im Juli

Jungjäger
19.07.2014, 3. Samstag im Juli

Waldböckelheim
09.08.2014, 2. Samstag im August

Langenlonsheim/Stromberg
16.08.2014, 3. Samstag im August

Die Obleute und Standaufsichten
Erich Volkmann
bitte um Rückmeldungen

Jahreshauptversammlung Kreisjägerschaft Bad Kreuznach
Am 12.04.2014 fand im Bürgerhaus in Waldböckelheim die diesjährige Jahreshauptversammlung der Kreisjägerschaft Bad Kreuznach statt. Da turnusmässig nach vier Amtsjahren die Neuwahl des gesamten erweiterten Vorstandes der Kreisjägerschaft anstand, war die Versammlung von besonderer Wichtigkeit.

Begrüßung, Rede des Vorsitzenden

Eingangs der Veranstaltung konnte der Vorsitzende der Kreisjägerschaft, Klaus Nieding aus Meddersheim, im gut gefüllten Bürgerhaus in Waldböckelheim folgende Ehrengäste aus Politik und befreundeten Verbänden begrüßen :

Frau MdB Antje Lezius,
Frau MdL Bettina Dickes,
Herr MdL Carsten Pörksen
Frau Kreisbeigeordnete Gerlinde Huppert-Pilarski in Vertretung des leider verhinderten Landrats Franz-Josef Diel
Herr Reinhold Kessel, Bauern- und Winzerverband Kreis Bad Kreuznach
Herr Erhard Bäder, Geschäftsführer des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz

Zudem konnte Nieding Grußworte der stellv. Bundesvorsitzenden der CDU Deutschlands, Frau MdL Julia Klöckner sowie des Präsidenten des LJV RLP, Herrn Kurt-Alexander Michael verlesen, die beide ebenfalls wegen Terminüberschneidungen verhindert waren (vgl. Anlage).

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung durch eine gemischte Jagdhornbläsergruppe von rund 40 Jagdhornbläsern aus den insgesamt 5 Bläsergruppen des Kreises Bad Kreuznach.

In seinem Jahresbericht ging Vorsitzender Nieding auf das jagdliche Geschehen im Kreis Kreuznach des vergangenen Jagdjahres ein und zog auch eine Bilanz der abgelaufenen vierjährigen Amtsperiode. An Erfolgen konnte Nieding bilanzieren :

- Öffentlichkeitsarbeit erheblich ausgeweitet;

- Informationen nach innen durch regelmäßige Rundschreiben an alle 800 Mitglieder und durch ausgeweitete Berichte im Verbandsorgan „Jagd & Jäger in RLP“ deutlich erhöht;

- Moderne Homepage mit aktuellen Infos rund um die Kreisgruppe (www.jagd-naheland.de);

- Gut gefüllte Kasse durch Spenden und weitgehende Eigenfinanzierung bestimmter Projekte und Vorhaben;

- Jägerausbildung durch klassische Jägerausbildung des WG Wolf/Burg Layen und die Jagdschule Seibt auf der Ebernburg auf einem sehr hohen Niveau;

- Sehr aktives Bläserwesen und aktive Präsenz bei nahezu allen gesellschaftlichen Veranstaltungen im Kreis KH;

- Wildbretvermarktung durch zusätzlichen Vermarktungskanal der WILDKAMMER in Bad Sobernheim (www.wildkammer.de) weiter gestärkt;

- Aktive Gespräche mit Landrat, Politikern und Bauern- und Winzerverband.

In seiner Rede ging Vorsitzender Nieding aber auch auf aus Sicht der Jägerschaft besorgniserregende Entwicklungen der Landespolitik ein :

Unter deutlichem Beifall der Versammlung führte er aus : „Jagd ist kein Feldzug gegen die Kreatur, sondern ein grundsätzliches Bekenntnis zur Erhaltung und nachhaltigen Nutzung der bejagbaren Tiere, mit dem Wissen um die Verantwortung gegenüber der Natur und dem Mitgeschöpf. Diesem Anspruch der Gesellschaft an den Jäger und des Jägers an sich selbst wird die neue Landesjagdverordnung RLP nicht gerecht. Letztlich steht die neue LJVO in einer Reihe mit politischen Bestrebungen aus einer ganz bestimmten Partei, auch in anderen Bundesländern (Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Niedersachsen), die Jagd mehr und mehr einzuschränken, um am Ende „holländische Verhältnisse“ zu erreichen. Wenn wir uns jetzt nicht wehren und dies auch öffentlich lautstark artikulieren, dann heißt es für uns nicht erst in 10 Jahren „Hahn in Ruh‘“, sondern deutlich früher. In diesem Zusammenhang müssen wir auch zu unkonventionellen Methoden greifen. Die Aktion „Kämpf mit“ der Kreisgruppe Ahrweiler hat durchaus in gewissem Maße Vorbildcharakter. Pikanterie am Rande : Während politische Entscheidungsträger Aktionen von Bürgerinitiativen und Protestbewegungen gegen Atomkraft, Startbahn West und NATO-Doppelbeschluss ausdrücklich begrüßen, reagieren die gleichen Politiker dagegen äußerst ablehnend auf Unterschriftslisten der Jägerschaft gegen das staatlich angeordnete Verhungernlassen von Wildtieren oder gegen Demonstrationen von Jägern ! Das zeigt uns aber, dass genau das der richtige Weg ist. Auch in einzelnen Landesjagdverbänden wie NRW und Baden-Württemberg musste man erkennen, dass der langjährige Schmusekurs mit unseren (politischen) Gegnern nicht zu einem fairen Miteinander führt - im Gegenteil !“

Neuwahlen
Bei den anstehenden Neuwahlen wurde der bisherige Kreisjägervorsitzende Nieding einstimmig und ohne Gegenstimme erneut für vier Jahre zum Vorsitzenden der Kreisjägerschaft gewählt. Ähnlich verliefen die Abstimmungen bei den meisten anderen Mitgliedern des erweiterten Kreisvorstandes. Lediglich bei den Schießobleuten und den Obleuten für das Jagdhundewesen kam es zu unterschiedlichen Stimmabgaben, letztlich wurden aber alle Kandidaten ohne Gegenkandidaten gewählt.

Gewählt wurden die folgenden Jägerinnen und Jäger auf die jeweiligen Positionen :
> Hier mehr Info

Ehrungen

Geehrt wurden die folgenden Mitglieder :

Ehrennadel des LJV


Wildmeister Ronald Georg, Bad Sobernheim
Er ist seit mehr als 4 Jahrzehnten Hegeringleiter im HR Waldböckelheim sowie Mitglied seit Jahrzehnten im:
Vorstand der Kreisgruppe als Obmann
Kreisjagdbeirat
Jägerprüfungskommission
Jagdaufseher- Prüfungskommission
Ausbilder für Jagdscheinanwärter
usw.

Für seine außergewöhnlichen Verdienste um die Jagd und seine Organisationen bedarf es keiner weiteren Kommentare.

Karl Schuck, Hennweiler
Er war ebenfalls Hegeringleiter in Hegering Kirn sowie Mitglied seit Jahrzehnten im:
Vorstand der Kreisgruppe als Obmann
Jägerprüfungskommission
Trophäenbewertungkommission bei KG und LJV

Professor DR. Hans-Joachim Bechtoldt, Bad Münster a. Stein
Über 30 Jahre Hegeringleiter, über 16 Jahre Kreisjagdmeister des Kreises Bad Kreuznach, langjähriges Mitglied und Vorsitzender der Kreisjägerprüfungskommission

Für besondere Verdienste die Verdienstnadel des LJV in Silber:

Wolfgang Berg , Spall

Seit 2001 stv. KJM u. HRL Winterburg 2010

Uwe Halupczok, Ockenheim
Seit 1996 Hornmeister in der Bläsergruppe Langenlonsheim

Für besondere Verdienste die Verdienstnadel des DJV in Silber

Heinrich Ohlenforst, Langenlonsheim
Seit 1998 HRL u. stv. Obmann Hundewesen 2006

Helmut Acht, Stromberg
Seit 1989 Hornmeister in der Bläsergruppe Stromberg

Marie Luise Thomas, Mandel
Seit 1998 Schatzmeister der Kreisgruppe

Erich Volkmann, Bad Kreuznach
Seit 1998 Hegeringleiter im HR Bad Kreuznach

Dr. Bernhard Runkel, Kirn
Seit 1985 Hornmeister der Bläsergruppe Hellberg Kirn
Seit 2010 Stellv. Kreisgruppenvorsitzender

Hans Joachim Ammann, Meisenheim
Seit 1983 Hornmeister der Bläsergruppe Bad Kreuznach
und seit 2002 stellv. Obmann

Für 5 Jahre aktives Jagdhornblasen die Nadel in Bronze:

Markus Essler-Otto, Stromberg
Felix Brühl, Kirn-Sulzbach
Helmut Bollenbacher, Göttscjiederstraße 64, 55743 Idar Oberstein/Göttschied


Für 10 Jahre aktives Jagdhornblasen die Nadel in Silber:

Franz Bredel, Rümmelsheim
Ralf Sinz, Gutenberg
Gunther Weber, Bad Münster am Stein



Für 30 Jahre aktives Jagdhornblasen die Nadel in Großgold:

Uwe Wasem, Schmittweiler
Erich Heiser, Meddersheim


Treueurkunde für 40 Jahre aktive Mitgliedschaft in Bläsergruppe:

Uwe Halupczok, Ockenheim


Für 60 Jahre Mitgliedschaft im LJV:

Wilhelm Semus Bad Kreuznach 01.01.1954

Für 50 Jahre Mitgliedschaft im LJV:

Gunter Beisiegel St. Katharinen 01.01.1964
Siegfried Beisiegel Rüdesheim 01.01.1964
Manfred Schneider-Rothhaar Darmstadt 01.01.1964

Für 40 Jahre Mitgliedschaft im LJV:

Viktoria Reichel-Lechner Bubenheim 01.01.1974
Edelhard Henn Hochstetten-Dhaun 01.01.1974
Erwin Neusinger Kirn 01.01.1974
Hermann Finkler Simmertal 01.01.1974
Willi Ebert Weiler 01.01.1974
Lothar Joerg Bad Sobernheim 01.01.1974
Walter Glebe Meddersheim 01.01.1974
Kurt Teschner Gebroth 01.01.1974
Kurt Schwarz Bockenau 01.01.1974
Dimitri Chronopoulos Bretzenheim 01.01.1974
Axel Exel Schweppenhausen 01.01.1974
Gitta Nicolay Gau-Bickelheim 01.01.1974
Wilbert Koch Bergisch-Gladbach 01.01.1974
Siegfried Merkt Gebroth 01.01.1974
Günther Ruhl Altenbamberg 01.01.1974
Wolfgang Jochum Kirn 01.01.1974
Helmut J. Kilz Gensingen 04.01.1974

Für 25 Jahre Mitgliedschaft im LJV:

Harald Sorger Gensingen 01.01.1989
Peter Liebelt Gensingen 01.01.1989
Wolfgang Friedrichs Kirn 01.01.1989
Herbert Göttert Schweppenhausen 01.01.1989
Christel Marschall Münchwald 01.01.1989
Lothar Konrad Hargesheim 01.01.1989
Franz-Josef Seiss Staudernheim 01.01.1989
Rüdiger Kraemer Warmsroth 01.01.1989
Hans Joachim Ammann Meisenheim 01.01.1989
Siegfried Klein Weiler 01.01.1989


Jägerbriefe für bestandene Jägerprüfung am 22.03.2014
Ferner erhielten 11 frisch gebackene Jungjäger Ihre Jägerbriefe aus der Hand des Kreisvorsitzenden Nieding .

Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe
 
Am 12.04.2014, 14°°Uhr im Bürgerhaus in  Waldböckelheim findet unsere alljährliche Jahreshauptversammlung statt. Angesichts der umfangreichen Tagesordnung (u.a. turnusmäßige Neuwahlen des gesamten Vorstandes) sehen wir davon ab, noch einen Referenten für die Veranstaltung vorzusehen.
 
TAGESORDNUNG:
1. Begrüßung und Eröffnung
2. Totenehrung
3. Bericht des KG-Vorsitzenden
4. Berichte der Obleute
5. Bericht des Kreisjagdmeisters
6. Bericht des Schatzmeisters
7. Beratung „Gründung eines eingetragenen Vereines“
8. Bericht der Kassenprüfer
9. Antrag auf Entlastung des Vorstandes
10. Wahl eines Wahlleiters
11. Neuwahlen Kreisgruppenvorstand und Obleute
12. Wahl der Kassenprüfer
13. Wahl der Delegierten LJV-Hauptversammlung
14. Ehrungen
15. Anträge
16. Verschiedenes
 
Jagdliches Brauchtum: Terminankündigung
Zur alljährlichen Besprechung der Vorsitzenden und der Hornmeister unserer Bläsergruppen laden wir herzlich ein. Wir treffen uns am Sonntag, den 09. März 2014 um 10.30 Uhr im Gasthaus „Zur Linde“ / Fam. Thomas in Mandel.
 
Geplante Tagesordnung:
1. Eröffnung und Begrüßung
2. Rückblick 2013
3. Wahlen
4. Termine
5. Verschiedenes.
 
Bitte vormerken: Hornmeistertagung des LJV am 29.03.2014 um 9.00 Uhr in Gensingen.

Info-Rundbrief Dezember 2013
> DOWNLOAD


Hubertusgottesdienst Freilichtmuseum
Am 04.11.2013 fand im Freilichtmuseum Bad Sobernheim unser alljährlicher Hubertusgottesdienst der Kreisgruppe unter Leitung von Pfarrer und Jäger Ralf Anacker (Staudernheim) statt. Bei der wie immer sehr gut besuchten und traditionellen Veranstaltung konnten wir mit Landrat Franz-Josef Diel auch einen hochrangigen Vertreter der Politik begrüßen. Mein persönlicher besonderer Dank gilt der Parforcehorn-Bläsergruppe Sprendlingen, die für die leider verhinderte JBG Gollenfels-Stromberg eingesprungen war und die musikalische Umrahmung des Gottesdienstes bravourös übernommen hatte (s. Foto).



Klaus Nieding, KGV


Erstes „Wildes Taxi“
Der Kreis Bad Kreuznach hat sein erstes „Wildes Taxi“ : In einer kleinen Feierstunde haben wir am 02.11.2013 an der WILDKAMMER am Johannisplatz 1 in Bad Sobernheim das erste Taxi im Kreis mit Wildfolierung eingeweiht, weitere folgen in den nächsten Wochen. Auf den Fahrzeugseiten prangen ein lebensgroßer Damhirsch und eine ebenso große Wildsau sowie Werbung für unsere WILDKAMMER (s. Foto). Mit dem Motto „Feines aus Wald & Wingert“ bekommen die Fahrgäste so einen Grund für unsere nachhaltige Jagdausübung bei der Taxifahrt mit. Wir haben dem Taxi-Unternehmen Schönheim aus Bad Sobernheim allerdings geraten, möglichst mit diesem Fahrzeug nicht durch Wald und Feld zu fahren…



Klaus Nieding, HRL/Oliver Dorn, stv. HR

22.11.2013
Veranstaltung „Jagd und mehr“ in Bad Sobernheim mit Bundeslandwirtschaftsminister a.D. Jochen Borchert

Ablauf :
13:00 Uhr - 14:00 Uhr: Begrüßungskaffee in der Wildkammer, Einweisung und Einnahme der Hochsitze.
14:30 Uhr - 17:30 Uhr: Anrührjagd mit Muffelwild, Schwarzwild, Rehwild und Fuchs.
Im Anschluss: traditionelles Streckelegen mit Jagdhornbläsern
18:15 Uhr - 19:00 Uhr: Umkleiden, Fahrt zur Wildkammer am Johannisplatz www.wildkammer.de
19:00 Uhr - 19:45 Uhr: Besichtigung der Wildkammer unter Führung von Klaus Nieding.
Ab 20:00 Uhr:
Erlesenes aus der Wildkammer: Menü mit Wildspezialisten in fünf Gängen verbunden mit einer professionellen Bierprobe. Dresscode: leger.

Terminankündigung:
Das diesjährige gemeinsame Blasen aller Bläsergruppen der Kreisgruppe Bad Kreuznach findet statt, am
03. September 2013, um 19.00 Uhr, in Langenlonsheim. Die Bläserinnen und Bläser treffen sich im Angelsportheim im Industriegebiet/Langenlonsheim. Interessierte Jungjägerinnen und Jungjäger, die das Jagdhornblasen erlernen möchten, sind uns an diesem Übungsabend ebenfalls herzlich willkommen.
Bei eventuellen Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung: carmen.thomas.bechtoldt@gmail.com
Waidmannsheil!

Mehr Rücksicht auf's Wild
Jägerschaft appelliert an Grundeigentümer und Hundehalter

Bad Sobernheim (red.) In einem gemeinsamen Appell ruft die Jägerschaft im Kreis Bad Kreuznach und im Hegering Bad Sobernheim Grundeigentümer und Hundehalter zu mehr Rücksicht auf die Wildtiere auf. "In den letzten Wochen ist leider wieder vermehrt vor allem Rehwild in Zäunen und durch hetzende Hunde qualvoll verendet. Wir bitten daher erneut alle Grundeigentümer, nicht mehr benötigte Zäune abzubauen", so Klaus Nieding, Vorsitzender der Jägerschaft im Kreis Bad Kreuznach und im Hegering Bad Sobernheim. "Wir haben natürlich Verständnis dafür, wenn vor allem Waldbesitzer ihre Kulturen mit Wildschutzzäunen vor Wildverbiß schützen wollen. Wenn die Jungbäume dann aber aus dem Äser der Wildtiere gewachsen und die Zäune aufgrund der Sekundärvegetation wie Hecken eingewachsen sind, stellen sie oft Todesfallen für die Wildtiere dar", so Jäger Nieding weiter. Die Tiere verheddern sich beim Versuch, die Zäune zu überspringen, im Drahtgeflecht und verenden erst nach einem qualvollen tagelangen Todeskampf. Die von Nieding selbst fotografierte Rehricke hatte den Kopf in der Drahtschlinge und kam nicht mehr aus eigener Kraft aus der Falle. Überdies handelte es sich um ein trächtiges Stück.

Auch freilaufende und wildhetzende Hunde sind eine Gefahr für die Wildtiere. "Es haben mir mehrere Revierinhaber in den letzten Wochen Fälle von von Hunden zu Tode gehetztem Rehwild gemeldet. Wenn wir Jäger die Hundehalter auf freilaufende Hunde ansprechen, hören wir stets stereotyp, dass der jeweilige Hund niemals jagen würde. Dabei ist das ein angewölftes Verhalten, welches zum Teil lange verborgen ist und beim Auftreten eines bestimmten Schlüsselreizes – etwa erstmals nahe am Hund flüchtendes Wild – ausbricht. Natürlich verstehen wir, dass Hunde auch freilaufen müssen, wir haben ja selbst unsere Jagdhunde, die wir ausführen. Aber in der Zeit von April bis Mitte Juni – der sogenannten Brut- und Setzzeit - sollte man so verantwortungsvoll sein als Hundehalter, dass "Fiffi" angeleint in Feld und Flur unterwegs ist", so Kreisjägervorsitzender Nieding. Insbesondere das Rehwild ist in den Monaten April und Anfang Mai noch trächtig und kann daher gar nicht schnell genug vor dem hetzenden Hund flüchten. Im Mai und Juni setzen die meisten Wildtiere ihre Jungen, die dann ihrerseits besonders gefährdet sind. Vermeintlich "verwaiste" Jungtiere sollten Spaziergänger übrigens niemals anfassen. Insbesondere das Rehwild hat nämlich aus Schutz der Kitze vor Beutegreifern die Strategie, das die Jungtiere – die noch über keinen Eigengeruch verfügen – alleine in Wiesen abgelegt werden und die Ricke nur für einige wenige Zeiten am Tag zum Säugen das Kitz aufsucht. Fasst der Mensch ein Kitz an, nimmt es die menschliche Witterung an und die Rehmutter meidet es darauf hin. Ein qualvolles Verhungern ist die Folge.

Jahreshauptversammlung Kreisgruppe Bad Kreuznach




Am 20.04.2013 fand im Bürgerhaus von Waldböckelheim unsere diesjährige Jahreshauptversammlung statt, in der wichtigster Tagesordnungspunkt die Wahl des Kreisjagdmeisters sowie seines Stellvertreters war. Die Versammlung folgte dem einstimmigen Votum des Kreisvorstandes und wählte die beiden bisherigen Amtsinhaber, Herrn Prof. Dr. Hans-Joachim Bechtoldt (KJM) und Herrn Forstdirektor Wolfgang Berg (Stv. KJM), erneut für eine Wahlperiode in die Ämter. Im gut gefüllten Bürgerhaus konnte Kreisgruppenvorsitzender Klaus Nieding mit Herrn Landrat F.-J. Diel und Herrn MdL C. Pörksen hochrangige Vertreter der Kreispolitik begrüßen. Außerdem waren zu Gast Herr R. Kessel und Herr W. Küstner als Vertreter des Bauern- und Winzerverbandes. Zur musikalischen Umrahmung der insgesamt sehr harmonisch verlaufenen Versammlung trugen eine gemischte Jagdhornbläsergruppe von rund 40 Bläserinnen und Bläsern aus den einzelnen Gruppen des Kreises sowie die Parforcehorngruppe Gollenfels-Stromberg bei.

Geehrt wurden die folgenden Waidgenossinnen und Waidgenossen, die jeweils eine Verdienstmedaille des Verbandes und ein Weinpräsent vom Kreisgruppenvorsitzenden erhielten :

Für besondere Verdienste die Nadel des DJV in Bronze:
Markus Werger, Callbach, seit 2006 Schriftführer der KG
Carmen Thomas-Bechtoldt , Bad Münster am Stein, seit 2006 Obfrau für Brauchtum
Ralf Hippert, Stromberg, von 2002 bis 2006 Schriftführer und ab 2006 stellv. KGV
Joachim Kamptner, Bad Kreuznach, seit 2007 Obmann für Schießwesen
Georg Gambert, Bad Kreuznach, seit 2007 Obmann für Schießwesen

Für besondere Verdienste die Nadel des LJV in Silber:
Monika Berg, Spall, seit 2002 Obfrau für Öffentlichkeitsarbeit
Für 5 Jahre aktives Jagdhornblasen die Nadel in Bronze:
Michael Donau, Waldböckelheim
Benwart Speith, Rümmelsheim

Für 10 Jahre aktives Jagdhornblasen die Nadel in Silber:
Manfred Palm, Winzenheim

Für 20 Jahre aktives Jagdhornblasen die Nadel in Gold:
Carmen Thomas-Bechtoldt, Bad Münster am Stein

Für 30 Jahre aktives Jagdhornblasen die Nadel in Großgold:
Hermann Finkler , Simmertal
Antje Baus , Hochstetten Dhaun

Treueurkunde für 50 Jahre aktive Mitgliedschaft in Bläsergruppe:
Heinz Dobiasch, Altenbamberg
Hans-Jürgen Scherer, Sponheim

Für 60 Jahre Mitgliedschaft im LJV:
Schmitt Erwin, Staudernheim

Für 50 Jahre Mitgliedschaft im LJV:
Ternes Erwin, Auen
Müller Wilhelm, Volxheim
Mowitz Hubertus, Breitenheim
Brandenburg Hubertus, Kirn
Sartori Hans-Jürgen, Zehdenick
Geihs Karl, Limbach
Julius Rudolf, Bärenbach
Jung Werner, Bad Kreuznach
Kraus Horst, Langenlonsheim

Für 40 Jahre Mitgliedschaft im LJV:
Mades Karl, Dorsheim
Ihsen Hartmut, Waldlaubersheim
Oberst Heinrich, Guldental
Diehl Elmar, Bad Kreuznach
Opitz Walter, Daxweiler
Schenk Albert, Hochstätten
Weitzel Günter, Bad Sobernheim
Mathes Friedrich, Staudernheim
Mathes Franz, Staudernheim
Steinhauer Bernhard, Münchwald
Hehn Richard, Dörrebach
Fries Edmund, Löllbach

Für 25 Jahre Mitgliedschaft im LJV:
Herbst Franz Rudolf , Meisenheim
Haas Wilhelm, Schmittweiler
Herrmann Dieter, Meisenheim
Klimke Karl-Ludwig, Seibersbach
Kuhn Manfred, Kirn
Beeker Berthold, Telgte-Westbeveren
Morck Werner, Hargesheim
Engel Christian, Gensingen
Wonnerth Arndt, Burgsponheim
Steinbach Erich, Bad Kreuznach

06.04.2013

Agrargasanlage im Bereich des Hegerings Bad Sobernheim


In der Umgebung von Bad Sobernheim soll nach Plänen eines institutionellen Investors eine Agrargasanlage gebaut werden. Wir haben uns gegen die Errichtung einer solchen Anlage ausgesprochen und dazu – soweit ersichtlich – erstmals eine Allianz von Naturschützern und Naturnutzern mit ins Leben gerufen und unterstützt. In einer an die politischen Entscheidungsträger gerichteten "11-Punkte-Erklärung" gegen die geplante Biogasanlage im Hegering Bad Sobernheim haben der NABU Gruppe Bad Sobernheim e.V., 12 namhafte landwirtschaftliche Betriebe und Weingüter, die Kurhäuser Menschel's Vitalresort und das Hotel BollAnts sowie die Kreisjägerschaft und der Hegering Bad Sobernheim folgendes ausgeführt :

Die Unterzeichner und die von Ihnen vertretenen Gruppen bzw. Betriebe nehmen zur geplanten Agrargasanlage im Umfeld von Bad Sobernheim wie folgt Stellung :

1. Wir sind für die Einführung, Förderung und den Ausbau der erneuerbaren Energien !

2. Wir lehnen eine Agrargasanlage im Umfeld von Bad Sobernheim ab.

3. Eine solche Anlage ist schädlich für die Umwelt und die Biodiversität. Die Energieeffienz und die Co2-Bilanz der Anlage ist negativ. Durch den Anlieferungsverkehr werden fossile Brennstoffe in großem Stil verbrannt.

Der Geflügelmist und die Gülle, die in der Anlage verarbeitet werden sollen, stammen aus regionfernen Betrieben. Damit wird das Bad Sobernheimer Becken bzw. die Bad Sobernheimer Talweitung zum Sammelplatz dieser Stoffe aus anderen Regionen Deutschlands.

Bodenbrüter, Regenwürmer, Insekten, Vogelwelt, Schalenwild etc. leiden unter zunehmenden Maisanbau, der mit einer solchen Anlage verbunden ist. Vom Herbst bis zum Wachstum im Frühjahr sind die potentiellen Anbauflächen mehr oder weniger "Wüstungen" mit allen damit verbundenen negativen Erscheinungen.

4. Bei ordnungsgemäßer Ausbringung (!) des Gärsubstrates wird nach unserer Recherche mehr Fläche gebraucht, als bislang angegeben, da aus Massentierhaltung Gülle und Geflügelmist importiert wird.

5. Es wird nach unserem Dafürhalten nicht bei den angegebenen 250 Hektar Maisanbaufläche bleiben. Mais ist der energieeffizienteste nachwachsende Rohstoff. Die von ABO Wind angegebenen "14.000 Tonnen Gräser, Getreide und Sonnenblumen" sind im Umfeld von Bad Sobernheim und den hier herrschenden klimatischen Bedingungen (Stichwort "niederschlagsarme Region") nicht zu erzeugen. Daher wird diese Menge über kurz oder lang durch Mais ersetzt werden.

Das bedeutet höhere Belastung des Grundwassers durch höhere Nitrateinträge. Das bedeutet eine Ausweitung der negativen Auswirkungen des Maisanbaus auf die Biodiversität, das Landschaftsbild, die übrige Landwirtschaft und die Bodenverhältnisse (s.o.).

6. Erweiterter Maisanbau bedeutet bei auch nur gleichbleibender Population des Schwarzwildes eine Ausweitung des Schadenspotentials. Mais ist deckungsreich und trägt in hohem Maße pflanzliches Eiweiss in die Schwarzwildpopulation ein. Dies bewirkt eine deutlich erhöhte Fruchtbarkeit des Schwarzwildes mit der Folge, dass wir dann spätestens mehrere Frischlingswürfe pro Jahr haben. Die Populationszunahme wird sich auf 300 -400 Prozent belaufen.

Dies wird nicht nur beim Mais, sondern auch bei allen anderen Feldfrüchten zu erhöhten Schäden führen. Nach der Ernte werden die Schwarzwildbestände dann auch noch stärker als bisher im Wein zu Schaden gehen.

Da die meisten Jagdpachtverträge Deckelungsvereinbarungen beim Wildschaden, der vom Jagdpächter übernommen wird, enthalten, würde dann über die gesetzliche Grundregel die Jagdgenossenschaft und damit die allgemeine Gemeinschaft der Grundeigentümer den Geschädigten (im wesentlichen dem Landwirt, der den Mais für die Agrargasanlage liefert) den Wildschaden zu ersetzen haben.

Es gibt im Umfeld von Agrargasanlagen zahlreiche Jagdgenossenschaften, in denen die Jagdreviere bereits heute nicht mehr verpachtbar sind (z.B. Flughafen Hahn). Der Gemeinde- und Städtebund Rheinland-Pfalz hat deshalb bereits in einem Workshop beim Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Forsten in Mainz gefordert, dass der Energiemais als Sonderkultur im Sinne des LJagdG eingestuft wird.

7. Eine solche Anlage bietet weder Gewerbesteuereinnahmen, noch schafft sie Arbeitsplätze in größerem Maße. darüber hinaus ist die Insolvenzquote bei solchen Betriebsmodellen deutlich angestiegen in den letzten Jahren. Insofern ist auch die propagierte "Bürgerbeteiligung" äußerst kritisch zu sehen. Da dies nur über geschlossene Fondsmodelle läuft, bedeutet die positiv klingende Bürgerbeteiligung letztlich nur eine Risikostreuung für den Betreiber. Die beteiligten Bürger sind als Mitunternehmer im Falle einer Insolvenz in der Haftung.

8. Es ist zu erwarten, dass über sogenannte "Erweiterungsgenehmigungen" oder über umfangreiche Betriebsgenehmigungen vor dem Start der Anlage - auf die die Kommunalpolitik vor Ort keinen Einfluß mehr hat - es zu einer Verarbeitung von Speiseresten, industriellen Abfällen aus Nahrungs- und Futtermittelindustrie kommt, die von der ursprünglich der Öffentlichkeit gegenüber dargestellten Betriebsform deutlich abweicht. Im Rahmen von Lagerung und Umschlag solcher Stoffe kommt es zwangsläufig zu erheblichen Geruchsbelästigungen. Aufgrund der über 70 %-igen Westwindrichtung wird dies voll zu Lasten der Stadt Bad Sobernheim und den umliegenden Kurhäusern gehen (Stichwort "touristische Nutzung").

9. Ein großes Problem solcher Anlagen sind der Oberflächenschutz von Gewässern im Hinblick auf auslaufende Schadstoffe. In unmittelbarer Nähe der Nahe und umliegender Bäche ist die Gefahr von Gewässerverschmutzung und Fischsterben gegeben.

10. Durch den erforderlichen Zuliefererverkehr kommt es zu einer erheblichen Belastung der Umwelt und unserer Region :

Es sollen nach eigenen Angaben des Betreibers ABO Wind an Substrat Input 32.000 Tonnen zzgl. Gärreste Verbringungen 25.000 Tonnen, also rund 60.000 Tonnen Material bewegt werden. Das bedeutet rund 2.500 LKW-Ladungen = 7 LKW pro Tag, also 14 LKW-Fahrten pro Tag im Durchschnitt bei 365 Tagen. Berücksichtigt man dabei, dass im Winter eine Sperrfrist von 90 Tagen besteht sowie die Reduzierung der Aberntung auf 60 Tagen, so wird deutlich, dass der LKW-Verkehr zu diesen Spitzenzeiten deutlich höher liegen wird.

Zusätzlich zu der damit verbundenen Belastung der Umwelt ist noch die Belastung des bestehenden Wirtschafts- und Wander-Wegenetzes zu berücksichtigen. Dieses ist für einen solchen Schwerlastverkehr nicht ausgelegt. Das wird kurzfristig bereits zu umfänglichen Reparatur- und Erhaltungsaufwendungen führen, die letztlich wieder zu Lasten der Allgemeinheit gehen werden.

11. Die vorstehenden Auswirkungen werden die touristische Nutzung der Region negativ beeinflussen. Ob der "Bad-Titel" dabei noch gehalten werden kann, ist zumindest zweifelhaft. Von beidem profitieren die hier ansässigen Weinbaubetriebe, was damit mittelbar auch zu deren Lasten geht.

Fazit :
Nach unserer Meinung ist das Projekt "Agrargasanlage" für die Region Bad Sobernheim deutlich von Nachteil. Wir lehnen daher die geplante Anlage aus den vorstehenden Gründen ab.

20.04.2012 Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe, Bürgerhaus Waldböckelheim
Der Vorstand unserer Kreisgruppe lädt Sie ganz herzlich ein zur diesjährigen Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe am Samstag, den 20.04.2012, ab 14:00 Uhr, Bürgerhaus Waldböckelheim, Kreuznacher Strasse/Ecke Schneiderstrasse. Die Trophäenschau beginnt bereits um 13:00 Uhr.

Tagesordnung:
Wahl des KJM und des stv. KJM
Anschließend Eintritt in die Jahreshauptversammlung der KG Bad Kreuznach mit folgender
Tagesordnung :
1. Begrüßung
2. Totenehrung
3. Jahresbericht des Vorsitzenden, Kurzberichte der Obleute
4. Jahresbericht des Kreisjagdmeisters
5. Kassenbericht der Schatzmeisterin
6. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Geschäftsführenden Vorstandes
7. Trophäenbesprechung
8. Ehrungen
9. Verschiedenes


Hegeringversammlungen in 2013 :

15.02.2013 Hegering Bad Münster am Stein-Ebernburg, 18:00 Uhr, Gasthaus Schloßgarten/Quast
22.02.2013 Hegering Bad Kreuznach, 19:00 Uhr, Gasthaus Bonnheimer Hof
01.03.2013 Hegering Bad Sobernheim, 19°° Uhr, historische Museumsgaststätte Leister,
Freilichtmuseum Bad Sobernheim
09.03.2013 Hegering Meisenheim, 19°° Uhr, im Gasthaus Haas in Schmittweiler
15.03.2013 Hegering Langenlonsheim, 19.00 Uhr im Weingut Hotel Enk, Nahewein-Straße 36,
55452 Guldental. Tel. 06707 / 9120."
22.03.2013 Hegering Kirn , 18°°Uhr, im Gasthaus Collet in Kirn-Sulzbach
12.04 2013 Hegering Winterburg-Stromberg, 19°° Uhr, Schießkino Dino in Pferdfeld
19.04.2013 Hegering Waldböckelheim, 17°°Uhr im Bürgerhaus in Waldböckelheim

Tagesordnung bei allen HR-Versammlungen:
1. Begrüßung
2. Totenehrung
3. Bericht des HRL
4. Berichte aus der Kreisgruppe, jagdpolitische Ausführungen
5. Abschuß- und Trophäenbesprechung
6. Sonstiges

Jagdsteuer

In den letzten Wochen und Monaten haben wir erneut intensiv das Thema "Jagdsteuer" diskutiert. Dabei kam die Forderung auf, mit einer "Info-Großveranstaltung", an der alle Vertreter der Politik, der Landrat, die Landtagsabgeordneten, die Kreistagsfraktionen, der Bauern- und Winzerverband sowie die Jagdgenossenschaften und natürlich die Presse teilnehmen sollten, das Thema in der Öffentlichkeit prominent auf die Tagesordnung zu setzen, verbunden mit der Hoffnung, dass durch einen damit verbundenen öffentlichen Druck eine Reduzieru ng oder gar Abschaffung der Jagdsteuer erreicht würde. Wir haben im Vorstand der Kreisgruppe daraufhin zwei mögliche Termine für eine solche Veranstaltung, nämlich den 23. Bzw. den 30.11.2012 ins Auge gefasst. Der Vorstand hat allerdings aufgrund der vorliegenden Rückäußerungen aus der Kreisgruppe beschlossen, die Veranstaltung nicht durchzuführen.
Bei uns beträgt das jährliche Jagdsteuer-Aufkommen rund 220.000,00 EUR. Der Kreis Bad Kreuznach ist einer der höchstverschuldeten Kreise des Landes mit rund 220 Mio. EUR Schulden. Deshalb nimmt der Kreis auch am kommunalen Entschuldungsfonds teil mit entsprechend strikten Auflagen und Vorgaben durch die Aufsicht, sämtliche Einkunfts- und Steuerarten auszuschöpfen. Unsere bislang geführten Gespräche mit Vertretern der Kreistagsfraktionen und mit unserem Landrat waren nicht ermutigend. Noch nicht einmal eine schrittweise Reduzierung der Jagdsteuer – was zwischenzeitlich einmal von uns als Kompromißvorschlag in die Diskussion eingebracht wurde – konnte durchgesetzt werden. An den Gesprächen haben die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes der Kreisgruppe, zu dem mit Ralf Hippert immerhin auch der Fraktionssprecher der Mehrheitsfraktion im Kreistag zählt, sowie unser Kreisjagdmeister apl. Prof. Dr. Bechtoldt teilgenommen. Auch unsere Gespräche mit diversen Abgeordneten und Kreistagsmitgliedern waren nicht erfolgreich. Natürlich heißt es im Einzelgespräch immer, dass der jeweilige Gesprächspartner sich gerne unseres Anliegens annimmt – im Kreistag selbst dringen wir aber mit unserem Begehren nicht durch angesichts der dortigen leeren Kassen. Vor dem Hintergrund von Kürzungen in allen Bereichen des Kreishaushaltes (Soziales, Schulen, Kindergärten, etc. eingeschlossen) tun wir uns auch öffentlich schwer mit unserer Forderung. Die Entsorgung des Fallwildes verursacht beim Kreis Kreuznach – der ja nur für die reinen Kreisstraßen entsorgungspflichtig ist (der Rest bleibt beim Bund, beim Land und den Ortsgemeinden als jeweilige Träger der Straßenbaulast hängen) - nach Auskunft der Kreisverwaltung gerade einmal jährliche Kosten von EUR 7.500,00. Das ist zu wenig, um dort entscheidend zu beeindrucken oder gar ein gewichtiges Verhandlungsargument zu sein.

Wir werden daher an unserer Politik der stetigen Gespräche weiter festhalten und versuchen, so auf der bilateralen Ebene zum Ziel zu kommen. Damit verprellen wir auch die uns grundsätzlich wohlgesonnenen Entscheidungsträger in Politik und Verwaltung nicht. An dieser Stelle abschließend noch ein Wort in eigener Sache : Es ist natürlich Unsinn, wenn einzelne Mitglieder unserer Kreisgruppe darauf verweisen, es gäbe im Kreis Bad Kreuznach nur deshalb noch die Jagdsteuer, weil der amtierende Vorstand sich nicht vehement genug für die Abschaffung dieser Steuer einsetzen würde. Dem Kreis Bad Kreuznach geht es insoweit nicht anders als anderen Kreisen mit einem entsprechend hohen Jagdsteueraufkommen : Angesichts leerer Kassen und der Teilnahme am kommunalen Entschuldungsfonds kommt ein Verzicht auf die jährlichen Einnahmen in einer Größenordnung von EUR 220.000,00 schlicht nicht in Betracht. Da befinden wir uns in zum Teil sehr prominenter Gesellschaft anderer Kreisgruppen. Insoweit verweise ich auch auf die Vergangenheit : Seit dem Jahr 2005, in dem erstmals der Beschluss gefasst wurde, im Kreis Bad Kreuznach das Fallwild nicht mehr zu entsorgen, um so die Abschaffung der Jagdsteuer zu erreichen, ist dies bis heute nicht gelungen. Von diesen 7 Jahren ist der amtierende Kreisgruppenvorstand lediglich die letzten 2 Jahre im Amt.

Wildschäden durch Schwarzwild

Zu einem immer drängenderen Thema entwickeln sich die "gefühlt" stark angestiegenen Wildschäden, insbesondere durch Schwarzwild, in unserer Kreisgruppe. Dies findet mittlerweile auch mehr und mehr Niederschlag in der öffentlichen Diskussion, etwa durch Berichterstattung in der Regionalpresse. Dabei geht es verstärkt auch um die Frage, ob die Jägerschaft das Schwarzwild ausreichend bejagt. Ich habe diverse diesbezügliche Presseanfragen in den letzten Tagen und Wochen vom Tenor her wie folgt beantwortet :

Wir Jäger kommen unseren Verpflichtungen mehr als nach und bejagen das Schwarzwild scharf, aber dabei stets auch waidgerecht, also insbesondere tierschutzgerecht. Im Schnitt werden bis zwischen 3.000 und 5.000 Stück Schwarzwild im Kreis Kreuznach pro Jahr erlegt ! Aber die Hauptursachen für die weiter ansteigenden Bestände und die "gefühlt" immer größer werdenden Wildschäden sind hinlänglich bekannt

  • Klimaveränderung (warme Winter, alle 2 Jahre ein Mastjahr), dadurch kommen die Frischlinge alle durch.
  • Impfungen gegen die Schweinepest, also keine natürliche Selektion mehr.
  • Immer mehr Freizeitnutzung in den Revieren, so dass die Wildschweine ausnahmslos nachtaktiv und damit schwer zu bejagen sind.
  • Wärmere Winter, ausgeweitetes Futterangebot auf den landwirtschaftlichen Flächen und zusätzlich Bejagbarkeit nur alle 4 Wochen rund um den Mond.

Gleichzeitig stehen wir im Spannungsfeld mit Jagdgegnern, die uns vorwerfen, zu viel zu schießen und die aus der Bejagung ihrer Grundstücke ausscheiden wollen unter Berufung auf das EGMR-Urteil vom 26.06. diesen Jahres (siehe die Winzerfamilie Gänz in unserem Kreis), damit die Wildtiere – und damit auch die Sauen – "friedliche Rückzugsgebiete" haben….(vgl. zuletzt die entsprechenden Leserbriefe in der Allgemeinen Zeitung). Wenn das Schule macht, dann werden die heutigen Schäden noch das kleinere Übel sein, da kommen dann ganz andere Schäden auf Winzer und Landwirte zu. Diese Leute argumentieren – völlig ahnungslos -, dass Jagd angeblich gar nicht nötig ist und sich die Wildbestände bei Einstellung der Jagd ganz von alleine regulieren. Dabei kann jeder Wildbiologe bestätigen, dass allein das Nahrungsangebot und das Klima eine Population reguliert. Da wir aber in unserer intensiv landwirtschaftlich genutzten Kulturlandschaft stets ein großes Nahrungsangebot in der Feldflur haben und zudem durch die Klimaveränderung mittlerweile in jedem 2. Jahr ein Mastjahr haben (ggü. alle 7 Jahre früher), werden sich die Sauen ohne Bejagung in unseren Breitengraden nicht selbst regulieren ! Im übrigen warne ich davor, Verhältnisse aus anderen Teilen Deutschlands auf den Kreis Bad Kreuznach zu übertragen. Wir haben hier zum Glück nicht die Wildschäden in den Wingerten, wie wir sie anderenorts haben.

Wichtig ist auch die Mitwirkung der Landwirtschaft. In dem 15-Punkte-Programm zur Absenkung der Schwarzwildbestände des Ministeriums sind nämlich nicht nur Verpflichtungen der Jägerschaft, sondern auch der Landwirtschaft enthalten. So sollen bspw. die Äcker nicht bis zur Waldkante gepflügt und eingesät werden, Schußschneisen freigelassen werden, etc. Auch sind Drieschen in den Weinbergen zu beseitigen. Auf diese Weise kann die Landwirtschaft auch einen Teil dazu beitragen, die Wildschäden abzusenken. Dies geschieht noch viel zu wenig.

Ich will die Gelegenheit aber auch nutzen und einen Appell an alle Revierinhaber richten, die noch Drückjagden auf Schwarzwild veranstalten : Gewichtsbeschränkungen bei der Freigabe sind angesichts der momentanen Situation aus meiner Sicht nicht opportun und vermitteln auch der Öffentlichkeit einen falschen Eindruck !

Info-Rundbrief Herbst 2012
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Termine 2012 der Kreisgruppe Bad Kreuznach im LJV Rheinland Pfalz e.V.

Jagdhörner zum Saisonabschluss – Freiluftjägergottesdienst am 04.11.2012
Traditionell feiert unsere Kreisgruppe anstelle einer Hubertusmesse in einer Kirche im Kreis am Sonntag, dem 04.11.2012, um 15:00 Uhr im Freilichtmuseum Bad Sobernheim an der Flurkapelle Linz-Ockenfels einen Freiluft-Jägergottesdienst. Wie in jedem Jahr ertönen am ersten Sonntag im November daher im Freilichtmuseum in einer Gemeinschaftsaktion von Kreisgruppe und Hegering Bad Sobernheim wieder die Jagdhörner. Sie untermalen den Jagdgottesdienst, der wie jedes Jahr unter freiem Himmel vor der Flurkapelle Linz-Ockenfels stattfindet. Das Zusammenspiel von stimmungsvoller Atmosphäre im herbstlichen Freilichtmuseum und feierlichem Gottesdienst fasziniert jedes Jahr aufs Neue zahlreiche Besucher. Der Gottesdienst beginnt um 15.00 Uhr und findet zum Gedenken an den Heiligen Hubertus, unseren Schutzpatron, statt. Der Jägergottesdienst bildet den feierlichen Abschluss der Museumssaison. Wer in den Vorjahren bereits an dieser Veranstaltung teilgenommen hat, weiß, wie stimmungsvoll das herbstliche Igelsbachtal ist, wenn darin die Parforcehörner unserer JBG Gollenfels-Stromberg ertönen. Ich freue mich, dass auch in diesem Jahr die JBG Gollenfels-Stromberg den Gottesdienst umrahmt. Bitte erscheinen Sie möglichst zahlreich zu dieser Veranstaltung und gerne auch in jagdlichem "Outfit". Im Anschluß an die Veranstaltung besteht die Möglichkeit, den Tag in gemütlicher Runde in der Museumsgaststätte ausklingen zu lassen.

Museumsfest Bad Sobernheim, 30.09.2012
Auch in diesem Jahr haben wir am 30.09.2012 wieder am Museumsfest des Rhld.-Pflz. Freilichtmuseums in Bad Sobernheim teilgenommen. Die Kreisgruppe präsentierte dort gemeinsam mit dem Hegering Bad Sobernheim zweimal eine große Jagdhundeschau und –vorstellung. Außerdem trug eine gemischte Jagdhornbläser-Gruppe aus den JBG Hellberg-Kirn, Bad Kreuznach und Langenlonsheim mit zahlreichen Darbietungen über den gesamten Tag hinweg zur musikalischen Umrahmung bei. Nicht vergessen zu erwähnen möchte ich auch die JBG Gollenfels-Stromberg, die geschlossen am Museumsfest teilnahm und in einem anderen Bereich des Museums Ihr Können zum Besten gab. Die Besucher waren hoch erfreut über die Darbietungen unserer einzigen Parforcehorn-Gruppe im Kreis. Ich danke Helmut Acht und seinen Mitstreitern für die wieder so wertvolle Unterstützung ! Auch der Verkauf von Wilddosenwurst erfreute sich starken Zuspruchs. Ich danke allen Aktiven, die zum Gelingen unserer erneuten starken Präsentation beigetragen haben, insbesondere Martin Stadtfeld, der gemeinsam mit mir die Jagdhundeschau moderierte, unserem Hundeobmann Heinrich J. Ohlenforst, den Jagdhornbläsern um Hornmeister Hans-Joachim Ammann und allen Hundeführerinnen und Hundeführern. Das Foto zeigt einen Ausschnitt aus der Jagdhundeschau.

30.09.2012, ab 10:00 Uhr : 37. Museumsfest Freilichtmuseum Bad Sobernheim
Auch beim diesjährigen Museumsfest sind wir wieder mit einer kleinen "jagdlichen Leistungsschau" auf der großen Dorfwiese im "Oberdorf" Hunsrück-Nahe vertreten. So werden die Jagdhornbläser mehrmals über den Tag verteilt eine Kostprobe ihres Könnens geben. Ausserdem werden wir wieder um 13:00 Uhr und um 15:00 Uhr unsere Jagdhundevorführung anbieten.

Christian Schulte
"Die Flintenschule - Grundlagen und Technik für das jagdliche Flintenschießen"

Mit interessanten Vorträgen von Profis.
Mittwoch · 19. September 2012
Einlass: 18.30 Uhr · Beginn: 19.00 Uhr
Mehr Info...

15.09.2012 - Bauernmarkt in Bad Kreuznach
Rollende Waldschule, Jagdhornbläser der Kreisgruppe Bad Kreuznach, Parforcehorngruppe Gollenfels - Stromberg

04.09.2012 "Gemeinsames Blasen" aller Bläsergruppen der Kreisgruppe Bad Kreuznach
Treffpunkt 19.00 Uhr im Gasthaus "Zur Linde", Familie Thomas, in Mandel

21.04.2012, ab 19:30 Uhr, Gemeindesaal Kirschroth (Gartenstraße) :
 
"Wild und Wein"

 
Frühjahrskonzert der "Fröhlichen Zecher" mit befreundeten Chören und den Jagdhornbläsern um Klaus Nieding mit Wildbratwurst und Kirschrother Weinen.

21.04.2012 Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe, Bürgerhaus Waldböckelheim

Der Vorstand unserer Kreisgruppe lädt Sie ganz herzlich ein zu unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung unserer Kreisgruppe am Samstag, den 21.04.2012, ab 14:00 Uhr, Bürgerhaus Waldböckelheim, Kreuznacher Strasse/Ecke Schneiderstrasse. Die Trophäenschau beginnt bereits um 13:00 Uhr.

Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Totenehrung
3. Jahresbericht des Vorsitzenden, Kurzberichte der Obleute
4. Jahresbericht des Kreisjagdmeisters
5. Kassenbericht der Schatzmeisterin
6. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Geschäftsführenden Vorstandes
7. Eventuell : Wahl des Kreisjagdmeisters/Stellv.
8. Trophäenbesprechung
9. Ehrungen
10. Verschiedenes

14.04.2012 : Seminar mit Wilhelm Bruns

Für alle Jagdhornbläserinnen und -bläser bieten wir ein Seminar mit dem Leiter der Deutschen Naturhornakademie Wilhelm Bruns an. Im Rahmen des Seminares wird Wilhelm Bruns mit gemeinsamen Übungen die Technik der Jagdhornbläser verbessern und wertvolle Tipps und Informationen vermitteln. Da die Teilnehmerzahl begrenz ist, bitte ich um frühzeitige Anmeldung beim KGV Klaus Nieding, Tel.: 06751-856590 oder recht@niedingbarth.de.

Aktion Kunstfuchsbau

In der Vergangenheit sind wir des Öfteren gebeten worden, wieder einmal eine Sammelbestellung von sog. "Kunstfuchsbauen" zu organisieren. Hintergrund dieses Wunsches ist die Tatsache, dass sich der Einsatz von Kunstfuchsbauen hervorragend zur Bejagung/Regulation der Fuchsbesätze eignet. Nachteil einer Einzelbestellung ist aber, dass ein Kunstfuchsbau ein Gewicht von ca. 165 kg hat und die Anlieferung einer einzelnen Anlage mit erheblichen Kosten verbunden ist.

Bei vergangenen Aktionen hat sich der Kunstbau, den die Firma SIEMSEN (Eckernförde) anbietet, als besonders geeignet und preiswert erwiesen. Derzeit bietet die Firma SIEMSEN den kompletten Kunstbau für 295,- € zzgl. Frachtkosten an. Die Frachtkosten belaufen sich bei einer Bestellung von zwei Bauen – Anlieferung Gensingen – auf bis zu 190,- € pro Bau. Das wären Gesamtkosten in Höhe von bis zu 485,- € pro Bau. Da die hohen Transportkosten viele Interessenten vom Kauf einzelner Baue abhalten, hat der LJV mit dem Hersteller folgende Vereinbarung getroffen : Sollten sich mehrere Jagdpächter zusammenschließen und es zu einer Sammelbestellung von mindestens 16 Kunstbauten kommen, dann wäre ein Sattelzug komplett voll und die Kosten würden sich pro Bau auf lediglich 330,- € inkl. MWSt. belaufen. Hinzu kämen lediglich noch die Kosten für eine Pfand-Europalette in Höhe von 18,- €/St. Abnehmer würden so bis zu 155,- pro Bau sparen.

Eine Beschreibung des Kunstbaus bekommen Sie hier.

Weitergehende Informationen erteilen ROJ Christoph Hildebrandt (Tel. 06727-894416, E-Mail: C.Hildebrandt@LJV-RLP.de und RJ Robert Ackermann (Tel. 06727-894421, E-Mail: R.Ackermann@LJV-RLP.de. Auf Wunsch und spätestens bei Bestellung erhalten alle Interessenten/Besteller entsprechende Einbau-Hinweise.

Info-Rundbrief 2. Halbjahr 2011
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Termine 2011 der Kreisgruppe Bad Kreuznach im LJV Rheinland Pfalz e.V.

01.01.2012, ab 17:30 Uhr: "Neujahrsblasen"

Am 01.01.2012 treffen wir uns wieder wie in jedem Jahr ab 17:30 Uhr zu unserem inzwischen bereits traditionellen "Neujahrsblasen" im Park des Hotels "BollAnt's im Park" in Bad Sobernheim, Felkestrasse. Ich bitte möglichst viele Jagdhornbläserinnen und -bläser, uns bei diesem Termin zu unterstützen. Wie in jedem Jahr ist auch wieder die Bevölkerung von Bad Sobernheim eingeladen, der traditionellen Begrüßung des neuen Jahres mit unseren Jagdhörnern beizuwohnen. Anschließend noch gemütliches Beisammensein im Hotel BollAnt's. Die Hotelleitung hat auch wieder eine Überraschung für uns vorbereitet.

06.11.2011, ab 15:00 Uhr : "Freiluft-Hubertusmesse"

Wie in jedem Jahr möchte ich Sie herzlich zur Teilnahme an unserem alljährlichen Freiluft-Jägergottesdienst im Freilichtmuseum Bad Sobernheim am 6. November, ab 15.00 Uhr, an der Flurkapelle "Linz-Ockenfels", einladen. Ich bitte um möglichst zahlreiches Erscheinen – gerne auch im "jagdlichen Outfit", um in der Öffentlichkeit zu zeigen, dass wir eine starke und einige Gemeinschaft sind. Der Freiluftgottesdienst wird wie immer von unserer Jagdhornbläsergruppe "Gollenfels-Stromberg" gestaltet. Wer in den Vorjahren bereits am Freiluft-Jägergottesdienst teilgenommen hat, weiß, dass es immer eine stimmungsvolle Veranstaltung im herbstlichen Nachtigallental ist.

20.08.2011 : 100-Jahr-Feier Jagdgebrauchshundeverein Rhein-Nahe
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Info-Rundbrief 1. Halbjahr 2011
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22.05.2011 : "Wald-Wild-Wein-Fest" der Kreisgruppe am Besucherbergwerk Schmittenstollen

Am 22.05.2011 gestaltete die Kreisgruppe gemeinsam mit dem Pächter des Schmittenstollens, Matthias Harke und dessen Team, ein "Wald-Wild-Wein-Fest". Es ist geplant, dieses Fest zukünftig jährlich zu veranstalten. Das Festgelände am Schmittenstollen einschliesslich der Waldbühne stand ganz im Zeichen unseres jagdlichen Handwerks. Verschiedene Vorführungen, etwa zur Arbeit der Jagdhunde und die Motorsägen-Schnitzkunst von Boris Beuscher begeisterten die zahlreichen Zuschauer. Dazu trug natürlich auch die gute Verpflegung durch unseren Obmann für das Wildbretmarketing Werner Ingebrand und seinen Helfern bei. Multifunktionell eingesetzt war Erich Volkmann, der sich nicht nur den ganzen Tag um die rollende Waldschule, sondern auch um andere Bereiche kümmerte. Eine gemischte Bläsergruppe aus unseren JBG Bad Kreuznach, Hellberg-Kirn, Mandel und Langenlonsheim gestaltete die musikalische Umrahmung des gelungenen Festes. Ich danke allen Aktiven, ohne die diese Öffentlichkeitsveranstaltung nicht hätte stattfinden können, sowie allen anwesenden Vorstandsmitgliedern unserer Kreisgruppe.



22.05.2011 ab 11 Uhr: Wald, Wild, Wein

Waldfest am Besucherbergwerk Schmittenstollen
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16.04.2011 Jahreshauptversammlung der Kreisgruppe, Bürgerhaus Waldböckelheim

Der Vorstand unserer Kreisgruppe lädt Sie ganz herzlich ein zu unserer diesjährigen Jahreshauptversammlung unserer Kreisgruppe am Samstag, den 16.04.2011, ab 14:00 Uhr, Bürgerhaus Waldböckelheim, Kreuznacher Strasse/Ecke Schneiderstrasse. Die Trophäenschau beginnt bereits um 13:00 Uhr.

Tagesordnung:
1. Begrüßung
2. Totenehrung
3. Jahresbericht des Vorsitzenden, Kurzberichte der Obleute
4. Jahresbericht des Kreisjagdmeisters
5. Kassenbericht der Schatzmeisterin
6. Bericht der Kassenprüfer und Entlastung des Geschäftsführenden Vorstandes
7. Wahl der Mitglieder des Kreisjagdbeirates
8. Trophäenbesprechung
9. Ehrungen
10. Verschiedenes

Liebe Waidgenossen, der Gesetzgeber hat es bei der Neufassung des LJagdG im Jahr 2010 schlichtweg unbeabsichtigt versäumt, neben dem KJM auch den notwendigen Stv. KJM im Gesetz vorzusehen. Da die Landesregierung diese Gesetzeslücke im Rahmen einer Gesetzesergänzung im Laufe des Jahres zu schliessen angekündigt hat, hat sich die Kreisverwaltung Bad Kreuznach – unter deren Leitung die Wahl des KJM zu erfolgen hat – dazu entschlossen, die Wahl des KJM und seines Stellvertreters in den Herbst zu verlegen. Daher wählen wir am 16.04.2011 ausschliesslich die Mitglieder des Kreisjagdbeirates.

ab 20.03.2011 : Lehrgang zur Vorbereitung auf die Jagdhundegebrauchsprüfung 2011

Die Kreisjägerschaft Bad Kreuznach veranstaltet auch in diesem Jahr einen Vorbereitungslehrgang für Hundeführer auf die Jagdhundegebrauchsprüfung und bietet allen Interessenten die Möglichkeit, am diesjährigen Lehrgang zur Vorbereitung auf die Jagdhundegebrauchsprüfung teilzunehmen. Ein erstes Treffen (ohne Hunde) findet am 20.03.2011 um 11:00 Uhr im Gasthaus Heinrich Thomas, in Mandel, Kreuznacherstr. 35 statt. Lehrgangsleiter ist der stellvertretende Hundeobmann der Kreisjägerschaft Heinrich J. Ohlenforst, Robert-Stolz-Str. 5, 55450 Langenlonsheim. Tel.: 06704-960720. Hdy. 0176 48021834
E-Mail: hjohlenforst@aol.com.

05.03.2011, ab 09:00 Uhr, historische Gaststätte Leister, Freilichtmuseum Bad Sobernheim

Seminar für Jagdhornbläser mit dem Leiter der Naturhorn Akademie Bad Dürkheim, Herrn Wilhelm Bruns.

Wilhelm Bruns studierte an der Folkwanghochschule Essen bei Hermann Baumann und ist seit 1988 Solohornist am Nationaltheater in Mannheim. Nicht erst seit der Gründung der Deutschen Naturhorn Solisten im Jahre 1985 widmet er sich leidenschaftlich dem Spiel auf dem ventillosen Naturhorn. Neben zahlreichen Konzerten im In- und Ausland standen auch immer CD-Produktionen mit Werken von Anton Reicha, Carl Oestreich, Telemann und Händel im Zentrum der Aktivitäten dieses weltweit einmaligen Ensembles. 2003 gründete er die Naturhorn Akademie in Bad Dürkheim, an der neben dem klassischen Repertoire für Naturhorn vor allem die Jagdmusik einen Unterrichtsschwerpunkt bildet. Darüber hinaus unterrichtete er an den Musikhochschulen Frankfurt am Main und Saarbrücken, an der Hochschule für Musik „Hanns-Eisler“ Berlin und der Musikhochschule Karlsruhe, sowie bei den dortigen Händelfestspielen.

01.01.2011 Neujahrsblasen der Jagdhornbläser im Park des Hotels "BollAnt's im Park", Bad Sobernheim

Am 01.01.2011 trafen wir uns ab 17:30 Uhr zu unserem inzwischen bereits traditionellen "Neujahrsblasen" im Park des Hotels "BollAnt's im Park" in Bad Sobernheim. Ich möchte mich an dieser Stelle ausdrücklich bei allen anwesenden 22 (!!!) Jagdhornbläsern für Ihr zahlreiches Erscheinen bedanken ! Dies zeigt, dass in unserer Kreisgruppe gerade das jagdliche Brauchtum weiterhin verstärkt gepflegt wird. Stellvertretend für alle Jagdhornbläser richte ich meinen besonderen Dank an unsere Obfrau für das jagdliche Brauchtum, Carmen Thomas-Bechtoldt, sowie Herrn Hornmeister Hans-Joachim Ammann, der an diesem Abend "den guten Ton" vorgab. Es war ein sehr stimmungsvolles Bild, die Jagdhornbläserinnen und -bläser im tiefverschneiten Park inmitten der aufgestellten Fackeln zu sehen. Die anwesenden Zuhörer aus Bad Sobernheim sowie die zahlreichen Hausgäste des Hotels waren übereinstimmend der Auffassung, dass dies wieder eine sehr ansprechende Veranstaltung und eine gute Werbung für unsere Jagd war. Anschliessend saßen wir noch bei einem vom Hotel BollAnt's vorbereiteten Imbiß gemütlich zusammen und liessen so den ersten Tag des neuen Jahres sehr entspannt in kameradschaftlicher Atmosphäre ausklingen.


Termine 2010 der Kreisgruppe Bad Kreuznach im LJV Rheinland Pfalz e.V.

Freitag, 03.12.2010, ab 12:00 Uhr
Kombinierte Vorstandssitzung/Vorstandsjagd des erweiterten KG-Vorstandes

Tagesordnung
1. Treffen in der historischen Gaststätte Leister, Freilichtmuseum Bad Sobernheim (Bläser bitte Hörner mitbringen !)
2. Vorstandssitzung (vor allem Terminplanung 2011, Jahreshauptversammlung „im neuen Gewand“, etc.)
3. Jagdhornsignale, Jagdeinweisung, Besetzung der Hochsitze, Ansitzjagd auf Schwarzwild, Rehwild und Fuchs
4. Jagdende, ggfs. Versorgung des Wildes, gemeinsames Streckelegen im Freilichtmuseum vor historischer Kulisse bei Fackelschein, Verblasen der Strecke
5. Gemeinsames Schüsseltreiben in der Gaststätte Leister im Freilichtmuseum mit Wildbratwurst vom Grill

06.11.2010, ab 18:00 Uhr
Weinorden an der Nahe, Herbst-Ordenstag unter dem Motto „Wein und Wild“, Kaisersaal, Kreuzstr., Bad Sobernheim, Auftritt der Jagdhornbläser und jagdlicher Vortrag des KGV Klaus Nieding zum Thema
„Wald MIT Wild – Gedanken über die Zukunft unserer Jagd“

31. Oktober 2010, ab 15:00 Uhr
Freilichtmuseum Bad Sobernheim, Flurkapelle Linz-Ockenfels, Jägergottesdienst mit Hubertusmesse

23. Oktober 2010, ab 09:00 Uhr
Anschuß- und Nachsuchenseminar mit FOAR Seeben Arjes (bitte nur mit Voranmeldung unter Tel.: 06751-856590, Treffpunkt 09:00 Uhr Parkplatz Freilichtmuseum Bad Sobernheim

Info-Rundbrief 4.Quartal 2010
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Info-Rundbrief 3.Quartal 2010
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Jahreskarte für den Schießstand "Lohrer Wald"
Die Jahreskarte für den Kugelschießstand kann von Mitglieder, Sportschützen und Gäste für 15,-- Euro erworben werden. Die Jahreskarte ist nicht übertragbar. Sie kann auf dem Schießstand bei unseren Schießobmännern sowie beim Waffengeschäft Jung in Bad Kreuznach erworben werden.

Ideal auch als Geschenk für gute Freunde und Bekannte.

Schrotstand
Trappstand: 15 Tauben aus dem Bunker in zufälligen Richtungen
Parcour: 3x5 Tauben auf verschiedenen Ständen
Rollhase: 15 Rollhasen aus verschiedenen Richtungen

Veranstaltung: jeden 1. und 3 Donnerstag im Monat, Beginn 15°°Uhr Ende 19°°Uhr

Von Oktober bis Februar ist der Schrotstand aus Lärmschutzgründen geschlossen.

Kugelstand mit Kipphase
100m Stand : Anschußscheibe - Keiler sitzend aufgelegt - Bock stehend angestrichen
laufender Keiler 60m , Kipphase für den Schrotschuss, Kurzwaffenstand 7m

Veranstaltungen: jeden 2. und 4. Donnerstag im Monat, Beginn 15°°Uhr Ende 19°°Uhr

Jahresbeitrag 2010

Siehe unter Landesjagdverband Rheinland Pfalz e.V.

Der Jahresbeitrag wird direkt vom LJV abgebucht wenn eine Einzugsermächtigung der Geschäftsstelle in Gensingen vorliegt. Wenn keine Einzugsermächtigung erteilt wurde bitte den Beitrag nicht auf das Konto der Kreisgruppe überweisen, Sie erhalten eine Rechnung über den Beitrag vom LJV!

Spenden an die Kreisgruppe

Da wir ein anerkannter Naturschutzverband nach § 29 BNatSchG sind können wir für jede Spende an unsere Kreisgruppe eine Zuwendungsbescheinigung zur Vorlage beim Finanzamt ausstellen.

Unsere Bankverbindung Konto Nr. 62927 BLZ 560 501 80 bei der Sparkasse Rhein Nahe

26. September 2010

Am 26.09.2010 nahm die Kreisjägerschaft Bad Kreuznach mit einer starken Gruppe am Museumsfest des Freilichtmuseums Bad Sobernheim teil. Eine gemischte Gruppe von 20 Jagdhornbläserinnen und -bläsern aus den 5 Bläsergruppen der Kreisgruppe umrahmte die Veranstaltung mit zahlreichen Signalen und Märschen. In unserer Jagdhundeschau und -vorführung konnten wir 25 Jagdhunde der unterschiedlichsten Arten dem Publikum vorstellen. Von den Stöberhunden und Erdhunden über die englischen und deutschen Vorstehhunde bis zu den Retrievern und den Schweißhunden war die ganze Bandbreite unserer vierläufigen Jagdhelfer vertreten. Vorführungen an der Reizangel, Gehorsamsübungen und Hunde in Schutzwesten begeisterten das Publikum. Mit einer Hochsitzbaudemonstration konnten wir eine weitere handwerkliche Seite unserer Jagd zeigen. Wir haben wieder eine starke Präsenz in der Öffentlichkeit gezeigt und damit erneut deutlich gemacht, dass die Jagd ein bedeutender Faktor in unserem ländlichen Kreis ist.

Ich danke allen Aktiven, vor allem meiner Frau Petra für ihren nimmermüden Einsatz, den anwesenden Mitgliedern des erweiterten Vorstandes der Kreisgruppe Bad Kreuznach, den Bläserinnen und Bläsern unter Leitung von Hornmeister Hans-Joachim Ammann, unserer Obfrau für das jagdliche Brauchtum Carmen Thomas-Bechtoldt, Doris und Erich Heiser (Auf- und Abbau, Organisation), Oliver und Erhard Dorn sowie Heribert Erbeldinger (Demonstration Hochsitzbau), unseren beiden Hundeobleuten Ulrich Tischner und Heinrich Ohlenforst mit allen Hundeführerinnen und -führern sowie - last but not least - unseren beiden Kreisjagdmeistern PD Dr. Hans-Joachim Bechtoldt und Forstdirektor Wolfgang Berg. [Klaus Nieding, Kreisgruppenvorsitzender]

07. September 2010
Treffen aller Bläsergruppen im Freilichtmuseum
Bad Sobernheim zum gemeinschaftlichen Blasen

Am 07.09.2010 trafen sich auf Einladung des Vorsitzenden der Kreisjägerschaft, Klaus Nieding, und der Obfrau für das Jagdhornblasen im Kreis Bad Kreuznach, Carmen Thomas-Bechtoldt, rund 50 Jagdhornbläserinnen und Jagdhornbläser im Freilichtmuseum Bad Sobernheim zum gemeinschaftlichen Jagdhornblasen. Die Teilnehmer kamen aus allen 5 Jagdhorngruppen der Kreisjägerschaft, nämlich "Diana Mandel", Gollenfels Stromberg, Hellberg-Kirn, Langenlonsheim und der Bläsergruppe Bad Kreuznach. Obwohl es Petrus nicht sonderlich gut mit ihnen meinte, gaben die Jagdhornbläser eine umfassende Kostprobe ihres Könnens, sehr zur Freude der dem schlechten Wetter trotzenden Zuhörer, die den Weg ins Freilichtmuseum gefunden hatten. "Sinn und Zweck dieses gemeinsamen Blasens aller Jagdhornbläsergruppen ist nicht nur die Freude an der Musik, sondern vor allem die Erarbeitung eines einheitlichen Repertoires von Stücken, die dann auch von allen geblasen werden können. Denn es kommt ja immer wieder vor, dass bei Auftritten Not am Mann ist und wir Bläser aus allen Gruppen zusammenführen müssen", so Carmen Thomas-Bechtold. Und so erklangen neben den üblichen "Tot-Signalen", die zu Ehren des erlegten Wildes üblicherweise nach der Jagd geblasen werden, auch bekannte Märsche wie der "Hubertus-Marsch", der "Hirsch-Marsch" oder auch der "Jäger aus Kurpfalz". Im Anschluß an das etwa einstündige Musizieren lud der Vorsitzende der Kreisjäger Klaus Nieding, selbst aktives Mitglied der Jagdhornbläser Bad Kreuznach, zu einem gemütlichen Imbiß in die Museumsgaststätte Leister. Bei Wildbratwürsten aus seiner "Wildkammer" mit deftigen Beilagen ließen es sich Bläser und Gäste gleichermaßen gut gehen. Alle Anwesenden waren sich einig, dass diese Veranstaltung unbedingt wiederholt werden muß.



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